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Internationale Spezialitäten

Die Welt des Backens

Gerster Brot

Zugegeben: Wir sind sehr stur, wenn es um unseren hausgemachten Vollkornschrot-Sauerteig, oder unsere Rezepte geht. Noch sturer, wenn es um Backzeiten und Teigruhen geht. Da ist mehr wirklich mehr. „slow baking“ war schon immer Tradition bei Bosselmann, noch bevor dieser Begriff „in“ wurde. Und englische Modeausdrücke sind auch gar nicht unser Ding..! Wir backen die Brote bis zu 100 Minuten, Teige ruhen wie in Frankreich üblich bis zu 12 Stunden zur Entwicklung der großen Poren, des unvergleichlichen Geschmacks und der faszinierenden Frischhaltung.

Oft sind unsere Spezialitäten ausverkauft. Gerade an Ostern oder Weihnachten. Das tut uns leid. Wir können aber keine Massen produzieren und wollen das auch nicht. Daher bestellen Sie bei besonderen Anlässen bitte einfach in Ihrem Fachgeschäft vor.

Dinkel-Hafer

Ca. 40 Spezialitäten gibt es nur bei Bosselmann. Wir kennen keinen weiteren Bäcker mit solch einer Vielfalt. Brote mit waldfrischem Bärlauch, Mühlenkruste und Gutsherrenkruste, Pferdeappel, Spinatwachtel, Deichgrafenstück, Pastorenstück, Dinkel-Hafer, Roggendoppel, Henne Berta, Sylter Kliffkante, Sylter Knacker, Niedersachsenstrietzel, das Hannover-Brötchen , Landfrauen-Kuchen… noch länger, viel länger könnte diese Aufzählung sein.
Am Besten, Sie schauen mal vorbei. Jeden Monat gibt es mindestens vier neue, internationale Spezialitäten aus aller Welt. Das Elsässer Baguette: unser Lieblingsartikel, unser Herzblut, unsere Liebe. Nach einem Rezept aus Riquihr im Elsass. Reinste Handarbeit, Stück für Stück in Tüchern eingepackt gegart, auf dem Steinbackofen gebacken. Man kann es hören, wenn die Kruste knistert, den feinen Duft riechen. Ein Baguette eben für alle Sinne. Schade, dass es gegessen wird. Ein Kunstwerk für kurze Zeit…
Das Elsässer hat eine grosse Familie für jede Jahreszeit: Den Kräuter-Knoblauch-Ring mit Blatt-Petersilie und marktfrischem Knoblauch zur Grillzeit, den Urzwirbel mit Getreidekörnern und Saaten, den Grillzwirbel mit Paprika, indischem Curry, Pepperoni und Chilli.
Die Krönung der Familie, quasi die Königin ist das Champagner-Elsässer ab Weihnachten und über Silvester: Verfeinert und abgeschmeckt mit echter Champagner-Hefe, feinst gereift im kühlen Keller.


Monte Cristo

Monte Christo und Schokobrocken. Ersterer nach einem Rezept aus England, aber eben viel saftiger, als die scones, die einst Pate standen. Riesige, saftige Rosinen, lockerer Teig voller Landeier. So gehaltvoll, dass wir jeden einzelnen Monte Christo mit der Hand rundformen, bevor er goldgelb gebacken wird. Der Schokobrocken heisst nicht nur so, er ist es einfach. Mit Grand-Cru-Spitzenschokolade direkt vom Chocolatier aus Belgien. Das Beste ist gerade gut genug. Suchtfaktor garantiert. Und für Freunde fruchtiger, herber Schönheit gibt es ihn auch mit köstlichen Cranberries als „Very berry“. Jeden Tag – und nicht nur im Indian Summer.

Die Schwaben sind berühmt für Ihre Sparsamkeit. Aber wenn Sie sich etwas gönnen, muss es jeden Pfennig wert sein. Wir sparen nicht. Nicht an Zeit, nicht an Teigruhe, nicht an Sorgfalt. Der unglaublich weiche Teig wird mit der Hand aus dem Kessel geschöpft, auf den Schiesser gelegt und schon geht es in den Ofen. Wir würden jede Wette eingehen um das saftigste Brot Deutschlands – und gewinnen. Ach, wie zart ist der Mantel, der Inhalt saftig und mild. Das Schwäbische gibt es hell und dunkel. Mehr braucht man nicht zum Leben. Lange haben wir uns überlegt, wie wir schaffen, ein Brot zu machen, das eigentlich nur aus Sonnenblumenkernen besteht. Möglichst ohne Teig – und wenn, dann nur zum Zusammenhalten der Körner…. Herausgekommen ist das Bosselmanns. Und nur Eines darf diesen Namen tragen. Und nur Eines ist so voller Sonnenblumen und mild-nussigem Geschmack.